Was für ein schicker Platz für ein Open Air - gegenüber der Burg Hardenstein (die war schon kaputt!!!) - auf einer Wiese direkt am Fluss, neben dem alten Schleusenwärterhaus. Mitte April kann das wettertechnisch ein Risiko sein. Wir haben Glück. Töfte Frühlingswetter, später ein bisschen schuppig für alle, die nicht vor der Bühne tanzen. Alles ist bereitet: lecker Guinness und Kilkenny vom Fass, Irish Stew und rund 500 Menschen, die Lust auf eine ausgiebige Ceili-Bespaßung haben. Darunter viele bekannte Gesichter, die schon in Herne oder im Storckshof mit uns gefeiert haben. Los geht‘s wie gewohnt mit „Win the lottery“, dann gibt es den gewohnten Mix aus Pogues, Traditionals und unseren Perlen irischer Braukunst. „Jack‘s heroes“, „Whiskey in the jar“, „The Screaming whore of the Sargasso Sea“ und wie sie alle heißen. Bei Einbruch der Dunkelheit brennt es...neben der Bühne werden Fackeln angesteckt. Wir ziehen durch, bis in die tiefsten Regionen des Ceili-Repertoires. Auch „Socian“ und „Rock‘n‘Roll Paddy“ sind dran. Irgendwann kurz bevor wir die dritte Stunde anbrechen, hat die Meute vor der Bühne ein Einsehen. Wir verabschieden uns mit „Rainy night in Soho“. Ein 1a-Start in die Open-Air-Saison...und das war ja erst der Anfang... Dickes Lob an das komplette Team von Wittenfolk und alle, die diesen schicken Abend mitgestemmt haben !!!